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Turnerbund Gross-Oesinghausen 1884 e.V.

Der Turnerbund Gross-Oesinghausen 1884 e.V. (kurz TBÖ Link: https://www.tboe1884.de) hat heute ca. 330 Mitglieder, die sich auf verschiedene Sportarten wie z.B. Tischtennis, Volleyball, Fitness und Kampfsport verteilen.

Der Turnerbund Gross-Oesinghausen 1884 e.V. (kurz TBÖ Link: https://www.tboe1884.de) hat heute ca. 330 Mitglieder, die sich auf verschiedene Sportarten wie z.B. Tischtennis, Volleyball, Fitness und Kampfsport verteilen. Auch in den „Corona-Jahren“ konnte der Mitgliederbestand aufrechterhalten werden. Wir sind überglücklich solch treue Mitglieder zu haben. Besonders stolz sind wir auf unser breit gefächertes Angebot für Menschen von 0 – 100+ Jahre, von der Schnullerbande (für Kleinkinder ab 6 Monaten) bis zum Seniorensport, von Ballsport über Fitness, Yoga und diverse Kurse ist für jeden etwas dabei.

Der TBÖ engagiert sich durchgehend in gemeinsamen Projekten und Angeboten mit den anderen Burscheider Vereinen und ist jederzeit offen für neue Kooperationen jeglicher Art. Es bestehen seit vielen Jahren Kooperationen mit der Kita „Kleine Strolche“ in Hilgen oder der Johanniter-Kita Schützeneich in Burscheid. Vor einigen Jahren wurde eine enge Kooperation zwischen dem TBÖ und dem damals neu gegründeten Quartierstreff Ösinghausen eingegangen, die u.a. die Dorffeste in Ösinghausen hervorgebracht hatte. Auch mit „Hilgen lebt“ kooperieren wir und sind dort Mitglied.

Ein kleiner Exkurs in die Entstehung des Vereins: In der ersten Blüte der Turnbewegung in den 1880er Jahren trafen acht Land­wirte und Weber, ein Gemischtwarenhändler und ein Schmied zusammen, um den TBÖ zu gründen. Die Vereinsgründung fand am 16. August 1884 in der damaligen Wirtschaft Gustav Haas in Groß-Ösinghausen statt. Von den zehn Gründern, die den Turnerbund ins Leben riefen, wohnten neun in der Ortschaft, die dem Turnverein seinen Namen gab.

Dem Sport ging man, wie in der damaligen Zeit nicht unüblich, im Versammlungssaal der Gastwirtschaft nach. Es war Übungsraum und geselliger Treffpunkt zugleich. Im Sommer wurde im Freien trainiert. Im Mittelpunkt stand das Turnen an Reck und Barren. Neben den Ösinghausenern erhielt der Verein vornehmlich Zuspruch aus den Nachbar­ortschaften Kotten, Dünweg und Lamerbusch. Zur Jahrhundertwende zählte der Verein um die 50 Mitglieder.

Bis zum Jahr 1960 fand der Turnbetrieb weiterhin in dieser Gaststätte statt, 1958 entschlossen sich die Mitglieder und der Vorstand gemeinsam dazu eine eigene Halle zu bauen, dieses Mammutprojekt dauerte jedoch fast 20 Monate und wurde überwiegend in Eigenleistung erstellt, über 7.600 Arbeitsstunden der seinerzeit rund 120 Vereinsmitglieder standen am Ende zu Buche. Die Eröffnung der Halle wurde am 14. Mai 1960 gefeiert.

In all den Jahren bis heute wurde die Halle immer wieder modernisiert, sobald eine Grund­finanzierung gesichert war und viele Mitglieder ihre Eigenleistungen zugesagt hatten. So bekam die Halle 2001 eine Kletterwand, 2018 wurde der Hallenboden instandgesetzt und in den „Corona-Jahren“ – dank großzügiger Förderung – konnten neue WC-Anlagen und Duschräume in Betrieb genommen werden. Die Halle ist auch Schauplatz der alljährlichen, über Ösinghausen hinaus bekannten Karnevalsfeier.

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